Rund 60 Prozent aller Menschen zählen zu den
Seitenschläfern – und viele von ihnen klagen morgens nach dem Aufstehen über Rücken- oder sonstige Schmerzen. Vor allem in der Seitenlage kann es leicht passieren, dass der Nacken überdehnt wird oder durchhängt, die Wirbelsäule ein Hohlkreuz formt, Hüfte und Becken in Schieflage geraten oder die Knie und Fußgelenke unangenehm aufeinanderdrücken.
Während man sich im Winter noch mit einer
zusammengerollten Daunendecke behelfen kann, ist die langfristige Lösung für dieses Problem ein Seitenschläferkissen, das den Körper an den richtigen Stellen stützt und entlastet. Zudem sagt man Seitenschläferkissen nach, für einen ruhigeren Schlaf zu sorgen und Schnarchen zu mindern.
Bei einem Seitenschläferkissen handelt es sich um ein langes, schmales und eher flaches Kissen, das zum Schlafen nah entlang des Körpers positioniert wird. Dabei wird das obere Bein auf dem Seitenschläferkissen abgelegt, während es von den Armen umschlungen wird. Je nach Länge reicht es vom Kopf oder Oberkörper bis zu den Knien oder Knöcheln. Neben rechteckigen gibt es auch wellenartig
gebogene Seitenschläferkissen. Welche Form als angenehmer empfunden wird, ist ganz individuell.
Was grundsätzlich auf alle Seitenschläferkissen zutrifft ist, dass sie gerne
in und nach der Schwangerschaft verwendet werden, um den Bauch oder das Baby beim Stillen zu stützen. Auch als Partnerkissen oder Stoßbegrenzung vor der Wand werden sie gerne genutzt.