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BETTWÄSCHE WASCHEN – SO GEHT’S RICHTIG

Jeder liebt das Gefühl, sich in frisch duftende Bettwäsche zu kuscheln. Doch wie oft sollte man sich diesen kleinen „Luxus“ gönnen? Neben Grundlagen-Tipps haben wir alle wichtigen Punkte gesammelt, die es bei der Bettwäsche-Pflege zu beachten gibt: von Grad, Waschmittel und -programm bis zum Trocknen und Bügeln.

Grundsätzliche Waschtipps

Wie bei allen anderen Textilien auch sollte Bettwäsche in Weiß-, Bunt- und dunkle Wäsche sortiert werden. Jeans und andere grobe Materialien, die die Oberfläche aufrauen könnten, dürfen nicht mit in die Trommel. Dann läuft man auch nicht Gefahr, die Waschmaschine zu voll anzufüllen. Um die Fasern zu schonen und die Farben länger zu erhalten, sollte man Bettwäsche außerdem auf links waschen, also die Innenseite nach außen drehen. Weiters sollten Reißverschlüsse und Knöpfe geschlossen werden, damit sich keine kleineren Wäschestücke verfangen können und womöglich nicht ausreichend gereinigt werden.

BERATERTIPP: HERSTELLERHINWEISE BEACHTEN

Die grundlegenden Wasch- und Pflegetipps gelten für alle Bettwäschen. Trotzdem sollte man – besonders vor dem ersten Waschen – immer die Anweisungen und Waschsymbole auf dem eingenähten Etikett beachten.

WIE OFT SOLLTE MAN BETTWÄSCHE WASCHEN?

Vor dem ersten Gebrauch sollte neu gekaufte Bettwäsche bei höchstmöglicher Temperatur durchgewaschen werden. Danach reicht es aus, sie alle zwei bis spätestens vier Wochen zu wechseln. Die Häufigkeit richtet sich einerseits nach der Jahreszeit, da man im Sommer mehr schwitzt. Andererseits hängt sie individuell davon ab, ob man stärker zum Schwitzen neigt. Auch Nacktschläfer sollten ihre Bettwäsche häufiger waschen, da kein Pyjama die Feuchtigkeit aufnimmt. Wenn Haustiere mit ins Bett dürfen, wird ein Wechsel pro Woche empfohlen. Dasselbe gilt auch für Allergiker. Abgesehen davon sollte natürlich jede Verschmutzung so rasch wie möglich entfernt werden, da man die meisten Flecken frisch leichter wieder los wird.

GRAD, WASCHMITTEL & PROGRAMM

Die altbekannte Regel, dass schmutzige Wäsche nur bei heißen Temperaturen wieder sauber wird, gilt dank wirkstarker moderner Waschmittel nicht mehr zwingend. Vielmehr kommt es je nach Grad der Verschmutzung auf die Dosierung des Waschmittels an – meist finden sich auf den Waschmittelpackungen ausführliche Hinweise dazu. Flüssigwaschmittel schont die Reißverschlüsse, während Pulverwaschmittel umweltfreundlicher ist. Weichspüler ist beim Bettwäsche-Waschen hingegen nicht nötig, da er die Saugfähigkeit beeinträchtigen kann.


Unterschiede bei den Stoffen

Baumwoll-Bettwäsche mit Blumenmuster

BAUMWOLL-BETTWÄSCHE WASCHEN

Bunte Baumwoll-Bettwäsche kann man bis 60 Grad mit Colorwaschmittel waschen. Übrigens gilt das auch für Flanell-Bettwäsche. Weiße Baumwoll-Bettwäsche zählt zur Kochwäsche und kann sogar bis 95 Grad gewaschen werden, was allerdings das Gewebe strapaziert. Das Koch- und Buntwäsche-Programm ist für Baumwolle das richtige.

Satin-Bettwaesche

SATIN-BETTWÄSCHE WASCHEN

Damit der Glanz von Satin-Bettwäsche nicht verloren geht, darf sie nicht zu heiß gewaschen werden. Während Satin aus Kunstfasern nur bis 40 Grad erlaubt, sind es bei Baumwoll-Satin meist bis 60 Grad. Neben Fein- oder Colorwaschmittel sollte man eine geringe Schleuderzahl wählen.

Leinen-Bettwäsche

LEINEN-BETTWÄSCHE WASCHEN

Da Leinen empfindlich auf Reibung reagiert, sollte man den Schonwaschgang mit maximal 600 Umdrehungen pro Minute einstellen. Bunte Leinen-Bettwäsche kann man bis 40 Grad, weiße bis 60 Grad (in Ausnahmen bis 95 Grad) waschen. Wichtig ist, Bunt- oder Feinwaschmittel ohne Bleichzusätze zu verwenden.

Mikrofaser- Bettwäsche

MIKROFASER-BETTWÄSCHE WASCHEN

Um die feinen Fasern nicht zu zerstören, sollte man Mikrofaser-Bettwäsche bis 60 Grad mit Spezialwaschmittel für Mikrofaser oder Feinwaschmittel waschen. Wichtig: keinen Weichspüler verwenden! Obwohl das Koch- und Buntwäscheprogramm ausreicht, haben manche modernen Waschmaschinen ein eigenes Mikrofaser-Programm.


Bettwäsche trocknen & bügeln

Nach dem Bettwäsche-Waschen wird sie am besten an der Luft getrocknet – das schont sowohl das Gewebe als auch die Umwelt. Baumwolle, Satin und Leinen sind grundsätzlich trocknergeeignet, Mikrofaser und Seide hingegen nicht. Viele Bettwäschearten sind mittlerweile (weitgehend) bügelfrei, doch wer komplett knitterfreie Bettwäsche bevorzugt, muss immer noch zum Bügeleisen greifen. Wer die Bettwäsche auf links bügelt, hat sie später passend fürs Beziehen parat.

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