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Reboard-Sitze für maximale Kindersicherheit im Auto

Rückwärts ist das neue Vorwärts, denn der Transport von Kleinkindern im Auto ist in sogenannten Reboard-Sitzen nachweislich sicherer. Rückwärtsgerichtete Kindersitze bieten im Fall eines Seiten- und Frontalaufpralls maximalen Schutz für den Kopf- und Nackenbereich. Wie Reboarder funktionieren, wie sie richtig montiert werden und welche Vorteile sie noch haben, erfahren Sie hier.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was sind Reboard-Sitze?
  2. Warum sind Reboard-Sitze am sichersten?
  3. Welche Vorteile haben Reboarder noch?
  4. Wie installiert man einen Reboard-Sitz?
  5. Wie lange sollten Kinder rückwärtsgerichtet sitzen?
  6. Sind Reboard-Sitze gesetzlich verpflichtend?
  7. Welcher Reboarder passt in mein Auto?

Was sind Reboard-Sitze?

Bei Reboard-Sitzen handelt es sich um Kinderautositze, in denen Babys und Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren entgegen der Fahrtrichtung auf der Rückbank Platz nehmen. Warum wird dieses System empfohlen? Weil rückwärtsgerichtete Sitze laut Unfallstatistiken Kinder bei Frontalunfällen wesentlich besser auffangen als klassische Kindersitze. Während rückwärtsgerichtetes Sitzen hierzulande noch relativ neu ist, werden Kinder in skandinavischen Ländern schon lange so transportiert.

Warum sind Reboard-Sitze am sichersten?

Köpfchen von Kindern sind im Vergleich zu Köpfen von Erwachsenen überproportional schwer und groß. Macht der Kopf von Kleinkindern bis zu 25 Prozent des Gesamtgewichts aus, sind es bei Erwachsenen im Schnitt lediglich 6 Prozent. Sitzt oder liegt der Nachwuchs im Fall einer Frontalkollision – im Übrigen die häufigste Unfallart – in einem klassischen Kindersitz, kann dies schon bei niedriger Geschwindigkeit Konsequenzen haben, da nur der Körper durch die Gurte gehalten wird, nicht aber das Köpfchen. Auch Nackenmuskulatur und Bänder sind noch nicht stark genug, um die sich im Wachstum befindliche Wirbelsäule zu schützen.

Sitzt das Kind gegen die Fahrtrichtung in einem Reboarder-Kindersitz, werden die bei einem Aufprall entstehenden Kräfte gleichmäßig auf den Rücken verteilt und der Kopf bleibt nahezu regungslos in Position. Was einleuchtend klingt, haben Studien mehrfach bewiesen: Während in einem klassischen nach vorne gerichteten Kindersitz das Verletzungsrisiko bei einem Unfall um 60 Prozent sinkt, sind es bei einem Reboard-Sitz bis zu 90 Prozent.

Reboarder_infografik

Welche Vorteile haben Reboarder noch?

Ein weiterer Vorteil von Reboard-Sitzen ist, dass sie höher sind als herkömmliche Kindersitze, sodass die Kleinen während der Fahrt mühelos aus dem Fenster schauen können. Ist die Basisstation für einen Reboard-Sitz erst mal im Auto installiert, gelingt außerdem der Wechsel von Babyschale auf Reboard-Kindersitz nicht nur spielend leicht, sondern auch besonders früh: Ein Reboarder-Kindersitz der Gruppe 1 darf schon ab dem 6. Lebensmonat eingesetzt werden. Gerade die Übergangsphase von Babyschale auf Kindersitz – in der Regel findet der Wechsel zwischen dem 10. bis 15. Lebensmonat statt – kann nämlich schwierig sein. Denn wenn die Kleinen erstmal aufrecht sitzen können, wollen sie nicht mehr lange in der Babyschale liegen.

Reboarder Kindersitze (3)

Wie installiert man einen Reboard-Sitz?

Die Montage von Reboard-Sitzen ist nicht aufwendiger als die Befestigung herkömmlicher Kindersitze. Auch Reboard-Sitze werden über Isofix oder Sicherheitsgurt befestigt. Isofix gilt dabei nicht nur als sicherer, viele Modelle und Basisstationen funktionieren ausschließlich mit dieser Art der Befestigung. Reboard-Sitze können außerdem sowohl auf der Rückbank als auch am Beifahrersitz platziert werden. Je nach Körpergröße des Kindes sollte aber bedacht werden, dass der Vordersitz meist so weit nach hinten geschoben werden muss, dass ein ganzer Sitzplatz verloren geht. Wichtig: Wird der Reboard-Sitz am Beifahrersitz installiert, muss der Beifahrer-Airbag deaktiviert werden!

Wie lange sollten Kinder rückwärtsgerichtet sitzen?

Während Neugeborene gesetzlich verpflichtend in Babyschalen entgegen der Fahrtrichtung liegen, wechseln Kinder sobald sie aufrecht sitzen können (spätestens ab einem Alter von 15 Monaten) meist in klassische Kindersitze mit Blick in Fahrtrichtung. Sicherheitsexperten empfehlen allerdings, Kinder bis zu einem Alter von 4 Jahren in Reboarder-Sitzen zu transportieren. Denn erst dann haben sie die nötige Kraft, um ihr Köpfchen im Fall eines Aufpralls zu halten. Mit zunehmendem Alter, Gewicht und Größe wird es allerdings immer umständlicher, Kinder im Reboard-Sitz komfortabel zu transportieren und sicher zu fixieren. Daher empfiehlt es sich, von Anfang an auf die Befestigung mit Isofix zu setzen.

Beratertipp: Drehbare Reboarder

Reboarder der neuesten Generation lassen sich mit wenigen Handgriffen in Fahrtrichtung drehen und sind meist mit höhenverstellbaren Kopfstützen und anderen mitwachsenden Elementen ausgestattet, sodass sie besonders flexibel einsetzbar sind.

Sind Reboard-Sitze gesetzlich verpflichtend?

Reboard-Sitze werden derzeit nur empfohlen. Allerdings wird von der EU eine Vereinheitlichung und allgemeine Einführung des Reboard-Systems forciert. In einer ersten Phase hat die EU Anfang 2013 die Sicherheitsverordnung R129 erlassen. Sie soll in Zukunft für noch mehr Kindersicherheit im Auto sorgen und unterstützt dabei nicht nur Isofix. Neben diversen anderen Vorschlägen zur Verbesserungen der Sicherheitsstandards sollen Reboard-Sitze in Zukunft bis zu einem Alter von 15 Monaten Pflicht werden.

Reboarder Babyschalen (6)

Beratertipp: Mit einem Reboarder-Spiegel alles im Blick

Mit einem Reboarder-Spiegel kann man nicht nur während der Fahrt den Nachwuchs im Auge behalten, sondern auch zu größeren Kindern Blickkontakt herstellen. Vor allem auf längeren Autofahrten kann ein Sicherheitsspiegel hilfreich sein. Er lässt sich mit Gurten sicher an der Kopflehne des Rücksitzes fixieren, Winkel und Neigung können individuell eingestellt werden.

Reboarder-Sitz in rueckwaertsgerichteter Position

Welcher Reboarder passt in mein Auto?

Ob ein Reboard-Sitz in Ihr Auto passt, kommt ganz auf das Fahrzeug-Modell an. Zwar gibt es zu jedem Reboard-Sitz eine Fahrzeugtypenliste, sie verrät aber nur, ob ein Sitz vorschriftsgemäß in einem Auto befestigt werden kann. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, ob Ihr Auto für das von Ihnen gewünschte Modell groß genug ist, lassen Sie sich am besten von unseren Experten in den österreichweiten Filialen beraten.

Reboard-Sitz einfach und bequem online kaufen

Eine sichere Babyschale und ein Kinderautositz gehören ohne Frage zur Grundausstattung. Entscheiden Sie sich jetzt für dich sicherste Variante, Ihren kleinen Schatz zu transportieren und finden Sie im XXXLutz Onlineshop einen passenden Reboard-Sitz. Denn wie heißt es so schön: Sicherheit geht vor und sieht in diesem Fall nach hinten!

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