Gratis Postversand ab €25 Zustellung €39,90 Online bestellen in der Filiale abholen 30 Tage Rückgabe Schnelle Lieferung
Gartenbeet aus Holz

HOCHBEETE FÜR BEQUEMES GÄRTNERN

Ob Hobbygärtner oder Vollprofi – Hochbeete sind wieder voll im Trend. Sowohl für Zierblumen als auch für den Gemüseanbau perfekt geeignet, erleichtern sie das „Garteln“ nämlich in vielerlei Hinsicht. Sie ermöglichen das Arbeiten auf komfortabler Hüfthöhe und halten Schädlinge fern. Dafür ist der spezielle Hochbeet-Aufbau verantwortlich, der Radieschen, Salat und Co. besonders schnell zum Sprießen bringt.

Mehr erfahren über:
Hochbeet-Aufbau, Vorteile von Hochbeeten, Gartentipps fürs Hochbeet


Das Hochbeet-ABC

HOCHBEETE – GÄRTNERN LEICHT GEMACHT

Urban Gardening, also Stadtgärtnern, wäre ohne die praktischen „Kistenbeete“ kaum möglich. Doch auch in vielen anderen Gärten sind Hochbeete heute sehr beliebt, denn der geringe Platzbedarf ist neben der reicheren Ernte und einer leichteren Schädlingsbekämpfung nur einer der Vorteile dieser speziellen Beetform. Jetzt mehr über den Hochbeet-Aufbau und Tipps fürs Gärtnern darin erfahren!
Pflanzen-Hochbeete

WAS IST EIN HOCHBEET?

Ein Hochbeet ist ein erhöhtes Pflanzbeet mit einem mehrschichtigen Aufbau im Inneren, der Pflanzen ideal mit Nährstoffen versorgt. Was an dieser Beetform gleich auf den ersten Blick auffällt, ist die erhöhte Anbaufläche. Wie bei einem Pflanztisch arbeitet man hier nicht ebenerdig, sondern bequem im Stehen. Die ideale Höhe hängt dabei einerseits von der persönlichen Körpergröße ab, denn das Hochbeet sollte etwa hüfthoch sein. Andererseits kommt es auf die Pflanzen an, die man darin anbauen möchte. Niedrige Modelle um die 30 cm eignen sich beispielsweise für Kartoffeln, während höhere mit rund 100 cm die besten Bedingungen für Erdbeeren bieten. Für die Breite gilt jedenfalls, dass sie maximal 130 cm betragen sollte – denn so sind alle Stellen im Beet vom Rand aus gut erreichbar.

WELCHE VORTEILE HAT EIN HOCHBEET?

Die angenehme Arbeitshöhe ist auch gleich der offensichtlichste Vorteil eines Hochbeets. Sie ermöglicht die Gartenarbeit in aufrechter, ergonomischer Haltung und schont dadurch den Rücken. Ein erhöhtes Beet ist daher ideal für ältere oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Menschen. Generell macht Gärtnern darin weniger Arbeit, als man denken würde: Es gibt weniger Unkraut und Schädlinge und auch das Düngen und Umgraben entfallen. Dafür profitiert man von einer längeren Pflanz- und Erntezeit, denn die Erdtemperatur im Inneren ist rund 5 °C höher als im Boden. So erwärmt sich das Hochbeet im Frühjahr schneller und kann bis in den Winter hinein bepflanzt werden. Für den Aufbau können sogar eigene Kompost- und Gartenabfälle verwendet werden – die Nährstoffe darin düngen die Pflanzen, die dann besonders schön wachsen.

  •   rückenschonend & komfortabel
  •   längere Gartensaison & bessere Ernte
  •   weniger Unkraut & Schädlinge
  •   platzsparend

Hochbeet-Aufbau

WIE MUSS MAN EIN HOCHBEET BEFÜLLEN?

Von außen ähnelt ein Hochbeet einem Pflanzkasten, jedoch unterscheidet es sich wesentlich durch seinen inneren Aufbau aus mehreren Schichten. Je nach Höhe des Beets ist jede Schicht zwischen 10 und 30 cm hoch.

Infografik
  1. Schicht: Ganz unten werden Häckselgut aus Baum- und Strauchschnitt geschichtet, optional können auch Scherben oder Kieselsteine verwendet werden. Die größeren Stücke kommen dabei nach unten. So wird das Hochbeet von unten belüftet und es kann sich keine Fäulnis bilden.
  2. Schicht: Darüber werden Grassoden mit der Wurzelseite nach oben gelegt. Sie verhindern, dass die feineren Materialien darüber nicht durchrieseln. Grasschnitt, Stroh oder Kleintier-Einstreu sind ebenfalls möglich. Zwecks Düngung und Pilzschutz kann Kalkstickstoff in diese Schicht gemischt werden.
  3. Schicht: Gartenabfälle wie Laub, Rasenschnitt und fein gehäckselter Strauchschnitt bilden eine feuchte Schicht, die etwas höher sein sollte als die anderen.
  4. Schicht: Als Nächstes werden Gartenerde, Kompost und eventuell verrottendes Laub eingefüllt.
  5. Schicht: Den Abschluss bildet eine Schicht Erde. Je nachdem, was man anbauen möchte, verwendet man dafür Gartenerde, Blumenerde, Komposterde, Humuserde oder Kräutererde.

WAS MUSS MAN BEIM HOCHBEET-AUFBAU NOCH BEACHTEN?

Der beste Zeitpunkt zum Befüllen eines Hochbeets ist im Frühjahr oder Herbst, denn dann fällt meist auch ausreichend Schnittmaterial aus dem eigenen Garten an. Alle fünf bis sieben Jahre muss die Füllung komplett ausgetauscht werden, weil die Nährstoffe darin langsam aufgebraucht sind. Für Zierblumen genügt übrigens ein einfacher Aufbau aus zwei Schichten: eine untere aus Häckselgut und eine obere aus einer Kompost-Blumenerde-Mischung.

Für die Belüftung darf das Hochbeet nicht direkt auf die Erde, sondern sollte auf einen Untergrund aus Kantensteinen oder aufrecht im Boden versenkten Gehwegplatten gebaut werden. Außerdem werden die Wände mit Folie abgedeckt, um Fäulnis zu verhindern.

BERATERTIPP: DAS HOCHBEET VOR SCHÄDLINGEN SCHÜTZEN

Damit sich keine Wühlmäuse, Maulwürfe oder Schnecken von unten ihren Weg ins Beetinnere bahnen, wird unter der ersten Schicht rostfrei verzinkter Maschendraht gespannt. Der Durchmesser der einzelnen Maschen sollte nicht größer als 0,7 cm sein.

Garteln im Hochbeet

Gartenarbeit am Hochbeet

GEWUSST WIE: HOCHBEET BEPFLANZEN

Gemüse, Blumen oder Kräuter: Mit einem Hochbeet haben Sie freie Wahl. Nur für Pflanzen, die sehr viel Platz brauchen, wird es schnell zu eng. Zucchini, Kürbis oder Rhabarber sind daher weniger geeignet. Hoch wachsende Pflanzen kommen in die Beetmitte, niedrigere an den Rand. Bei der Pflanz- und Fruchtfolge ist zu beachten, dass sich der Nährstoffüberschuss im Laufe der Zeit abbaut. Die ersten zwei Jahre sollten daher sogenannte Starkzehrer angepflanzt werden, danach erst die Mittel- und Schwachzehrer. Insbesondere Gemüse kann sonst zu viel Nitrat anreichern. Empfehlenswert sind außerdem Mischkulturen; so wehren Kräuter zwischen Gemüsepflanzen Schädlinge ab.

GIESSEN & ÜBERWINTERN

Jedes Frühjahr muss man die oberste Erdschicht austauschen bzw. auffüllen. Die oberen Schichten drücken nämlich die unteren um 10 bis 20 cm pro Jahr zusammen und das Hochbeet sackt ein. Da durch die erhöhte Innentemperatur das Substrat schneller austrocknet, brauchen die Pflanzen nicht nur im Hochsommer regelmäßig viel Wasser. Damit die Zwiebeln und Knollen gut überwintern, schützt eine Abdeckung aus Acrylglas, Vlies oder Laub gegen Frost.

BEI XXXLUTZ HOCHBEET KAUFEN

Im XXXLutz Onlineshop finden Sie vom erweiterbaren Klassiker aus Holzrahmen über Zierblumen-Hochbeete mit Ablageflächen und Stauraum bis zu mobilen Modellen bestimmt das Passende für Garten, Terrasse oder Balkon. Jetzt Hochbeet kaufen und Meistergärtner werden!