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Vorhänge waschen und trocknen

Vorhänge waschen & trocknen

Wenn es um die Reinigung von Heimtextilien geht, werden Vorhänge oft vernachlässigt – dabei machen saubere Gardinen in Punkto Raumwirkung so viel aus. Damit bei der Pflege der Stoffe nichts schiefgeht, haben wir nützliche Tipps zu den Vorbereitungen, Hinweise zu Grad, Waschmittel & -programm sowie zum Trocknen & Bügeln.

Vorbereitungen

Wichtige Schritte Vor dem Vorhänge-waschen

Um Knitterfalten möglichst zu vermeiden, sollten Vorhänge immer erst kurz vor dem Waschen abgenommen werden. Dabei alle Plastik- und Metallteile entfernen, die sich daran befinden und in der Waschmaschine verfangen könnten, etwa Raffhalter & Dekospangen, Beschwerungsstäbe und so weiter. Lassen sich rostfreie Teile wie Plastikhäkchen oder Plastikröllchen nicht abnehmen, ist es in der Regel kein Problem, sie mitzuwaschen. Dazu steckt man die Gardine bzw. ihre Enden in einen Wäschebeutel oder Kissenbezug. Auch Fransenverzierungen und Fransenvorhänge sollten sich nicht frei in der Waschmaschine bewegen, da sie sich sonst verknoten könnten. Empfindliche Spitzengardinen oder Teile aus durchbrochenem Stoff sind ebenfalls in einem schützenden Wäschenetz besser aufgehoben. Um oberflächlichen Staub schon vor dem Vorhänge-Waschen zu entfernen, können kleine und leichte Gardinen direkt nach dem Abhängen am offenen Fenster ausgeschüttelt werden. 

Fertigvorhänge

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Grad, Waschmittel & Waschprogramm

In der Waschmaschine oder per Hand? Beim Gardinen-Waschen kann man sich diese Frage schon mal stellen, schließlich bestehen sie oft aus eher empfindlichen Stoffen. Dennoch sind sie in der Regel pflegeleicht und daher waschmaschinengeeignet. Dennoch ist es ratsam, mit einer gewissen Vorsicht vorzugehen. So sollte man die Waschmaschine maximal bis zur Hälfte befüllen, damit sich die Stoffbahnen locker in der Trommel bewegen können und Falten vermieden werden. Allerdings ist auch die Handwäsche möglich, etwa im Waschbecken oder bei größeren Teilen in der Badewanne.

Bei wie viel Grad Vorhänge waschen?

Damit der Stoff beim Waschen nicht eingeht, sind niedrige Temperaturen angesagt. Von vielen Herstellern werden 30 Grad empfohlen. Manche schwere Vorhänge kann man jedoch bis 40 Grad waschen.

Welches Waschprogramm für Vorhänge?

Um das Gewebe nicht zu stark zu beanspruchen, sollten Vorhänge im Fein-, Schon- oder Wollwaschgang gewaschen werden. Bei der Schleuderzahl liegt man mit 400 bis 600 Umdrehungen pro Minute richtig – je nach Empfindlichkeit des Gewebes. Da Verschmutzungen bei Vorhängen meist nur oberflächlich sind, reicht das Kurzprogramm aus. Sparprogramme sind hingegen nicht empfehlenswert, da sie Knitterfalten fördern könnten. Stattdessen wählt man lieber die Funktion „Wasser plus“ bzw. wäscht bei vollem Wasserstand.

Welches Waschmittel für Vorhänge?

Zum Gardinen-Waschen eignet sich Feinwaschmittel oder spezielles Vorhangwaschmittel. Für bunte Stoffe kann allerdings auch Colorwaschmittel verwendet werden. Weiße Stores werden mit Flüssigwaschmittel – bei Grauschleier mit Bleichmittel oder optischen Aufhellern – wieder strahlend rein.

Wie oft Vorhänge waschen?

Zum Glück hält sich der Pflegeaufwand bei Vorhängen im Vergleich mit anderen Textilien in Grenzen. Dennoch wird eine Reinigung zwei Mal im Jahr empfohlen, um Staub, Schmutz und Grauschleier zu entfernen. Die Häufigkeit ist allerdings auch von Raum zu Raum unterschiedlich: In der Küche etwa setzen sich fetthaltige Dämpfe und Gerüche im Stoff fest. In Raucherhaushalten beugt häufigeres Waschen Vergilben vor.


Vorhänge trocknen & bügeln

Wie Gardinen knitterfrei trocknen?

Da Gardinen und Vorhänge nicht trocknergeeignet sind, ist es am besten, sie sofort nach Beendigung des Waschgangs lufttrocknen zu lassen. Dazu hängt man sie noch feucht auf der der Vorhangstange oder in der Vorhangschiene auf und zieht sie komplett zu. Durch ihr Eigengewicht hängen sie sich dann von selbst aus; durch Glattstreichen und In-Form-Ziehen kann man etwas nachhelfen. Wer auf einen bestimmten Faltenwurf Wert legt, sollte darauf achten, dass der Stoff entsprechend trocknet.

Nach dem Vorhänge-Waschen per Handwäsche sind die Gardinen meist noch recht nass, weshalb man sie zuerst an der Wäscheleine abtropfen lassen kann, bevor man sie feucht ans Fenster hängt. Auf dem Boden ausgelegte Handtücher fangen die Restfeuchtigkeit auf.

Müssen Vorhänge gebügelt werden?

Normalerweise ist ihr Eigengewicht ausreichend, um die Vorhänge beim Trocknen zu glätten. Bei besonders leichten Gardinen können jedoch Falten zurückbleiben. Diese kann man – sofern es das Waschsymbol auf dem Pflegeetikett erlaubt – nach dem Trocknen auch bügeln. Die besten Ergebnisse erzielt man, wenn der Stoff noch ein wenig feucht ist. Hinweise auf die Temperaturstufe findet man wieder auf dem Label, wobei Synthetikfasern grundsätzlich bei niedrigeren Temperaturen als Baumwolle oder Leinen gebügelt werden sollten.

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