20er-Jahre-Flair: Der Fadenvorhang
Für alle, die auch bei der Einrichtung in Sachen Eleganz nicht den Faden verlieren wollen, ist ein Fadenvorhang, auch Fadenstore genannt, die richtige Wahl. Der extravagante, halbtransparente Vorhang besteht meist aus gehäkelten oder gewirkten Spinnfasergarnen, die lose herunterhängen – dadurch können Fadengardinen auch ganz einfach auf die gewünschte Länge gekürzt werden. Neben seiner Funktion als sanfter Lichtschutz ist der Fadenvorhang besonders aufgrund seiner speziellen Optik beliebt. Als Pendant zum klassischen Fransenkleid der „Roaring Twenties“ zaubert er im Handumdrehen ein zeitloses 20er-Jahre-Flair in den Raum. Ein Fadenstore lässt auch zugezogen angenehmes Licht durch und ist somit der ideale „Sommervorhang“. Gerne in Schlaf- und Wohnzimmern eingesetzt, entscheiden sich ebenso viele dafür, den Fadenvorhang als originellen Raumtrenner zu verwenden, beispielsweise bei offenen Küchen, als optische Abtrennung für die Lese-Ecke oder bei Durchgängen zu Vorzimmern. In Kombination mit anderen Vorhängen wird der Fadenstore ebenfalls gern gesehen. Dabei am besten auf einfarbige, schlichte Fädenfarben in Weiß, Beige oder hellen Erdtönen setzen. Knallig-bunte und auffällige Fadengardinen eignen sich hingegen hervorragend dafür, im Raum kreative Kontraste zu setzen. So ist bei einem in Weiß eingerichteten Schlafzimmer ein Fadenstore in Pink, Rot, Gelb oder auch aus goldenen oder silbernen Pailletten ein echter Blickfang. Wer ganz mutig ist, kombiniert auch verschiedenfarbige Fadenstores nebeneinander – wie wär’s zum Beispiel mal mit einem eigenen Regenbogen am Fenster?
Der richtige Fadenstore für jeden Bedarf
Er ist ein echtes Schmuckstück für die Fensterfront: Der Fadenvorhang macht mit wenigen Fäden viel her und ist dabei auch noch ganz simpel zu montieren. Denn der Stoff-Tunnel lässt sich in wenigen Sekunden durch die Vorhangstange ziehen, fertig! Bei der Wahl der
Vorhangstange selbst ist wichtig, dass die Farbgebung des Fadenstores dazu passt. Da der Großteil der Vorhangstange jedoch ohnehin im Tunnel verschwindet, muss man dabei nicht ganz so genau sein. Worauf man bei Fadengardinen genau achten muss? Als Diva unter den Vorhängen ist der Fadenvorhang nicht ganz so pflegeleicht wie
Ösenvorhänge oder
Schlaufenvorhänge. Aber es gibt auch für Fadenvorhänge einen einfachen Waschmaschinen-Trick: Die Fäden grob und locker verflechten und anschließend in einem Waschnetz waschen – so verknoten sie nicht.