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Milben im Bett

Milben, Bakterien & Co.: Das tummelt sich im Bett

Das eigene Bett ist der perfekte Rückzugsort – ob zum Entspannen oder für besonders erholsamen Schlaf. Im bequemsten Pyjama kuscheln wir uns unter der Decke ein, der Kopf im Polster versunken. Dabei wissen wir gar nicht, was in unserem Bett alles lebt und gedeiht.

Matratze: Nicht nur Sie liegen darauf

Egal ob Sie sich das Bett mit einem Partner teilen oder nicht, wirklich alleine sind Sie nie. Denn in jeder Matratze lauern bis zu 1,5 Millionen Milben. Schon beim Gedanken an die etwa 0,1 bis 0,5 Millimeter großen Spinnentiere läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter. Hausstaubmilben sind sogar gesundheitsgefährdend, denn ihre Ausscheidungen können Allergien auslösen. Zur Vorbeugung können Sie veredelte Matratzenbezüge und spezielle Schutzhüllen für die Bettwäsche verwenden. Bekämpfen können Sie die Milben im Bett außerdem, indem Sie die Matratze regelmäßig lüften und die Bettwäsche bei 60 – 95 Grad waschen. Vollständig entfernen kann man die kleinen Tierchen allerdings nie.

Hautschuppen: „all you can eat“ für Milben

Der Grund, warum man Hausstaubmilben nicht los wird, ist recht simpel: Im Bett haben sie einfach genug zu essen. Die Spinnentiere ernähren sich nämlich von unseren Hautschuppen – von denen wir monatlich ganze 28 Gramm verlieren. Um die Milben im Bett zumindest teilweise aus ihrem „all you can eat“-Paradies zu vertreiben, sollten Sie also die Hautschuppen entfernen. Saugen Sie dafür regelmäßig die Matratze ab.

Schweißgebadet: Im wahrsten Sinne des Wortes

Unter der Decke kann es schon mal warm werden. Deshalb landen pro Person wöchentlich etwa 3 Liter Schweiß in unserem Bett. Bei Krankheit oder Hitze kann es sogar mehr sein. Wirklich erschreckend wird die Zahl erst, wenn man sie hochrechnet: In einer 10 Jahre alten Matratze stecken bis zu 1.800 Liter Schweiß. Regelmäßiges Lüften und ein guter Matratzenschoner können gegen die Milben im Bett helfen, allerdings sollten Sie spätestens alle 8 Jahre die Matratze auswechseln und regelmäßig den Matratzenbezug waschen.

Kopfpolster: vergessene bakterienfalle

Unser Polster ist besonders nahe an unserem Gesicht. Umso schockierender, was sich in Kopfkissen findet: Nach über zwei Jahren Benutzung enthält ein Polster bis zu 16 verschiedene Arten von Pilzsporen. Wird er zwei Jahre lang täglich benutzt und nicht gewaschen, besteht sein Gewicht zu einem Drittel aus abgestorbenen Hautzellen, Milben und deren Ausscheidungen. Das ist nicht nur unhygienisch und ekelhaft, sondern kann auch zu einem gesundheitlichen Risiko werden. Zur Vorbeugung sollte nicht nur der Überzug, sondern auch der Polster regelmäßig gelüftet und gewaschen werden. Nach zwei Jahren hilft das Waschen aber auch nichts mehr – dann ist Zeit für ein neues Kissen.

Wie oft Bettwäsche wechseln?

Am leichtesten zu reinigen ist die Bettwäsche, mit der wir Matratze, Decke und Polster überziehen. Aber deshalb muss sie nicht hygienisch und sauber sein: Innerhalb von einer Woche sammeln sich darin schon so viele Bakterien, Pilze und Mikroben, dass es gesundheitsschädlich werden kann. Vom trockenen Hals bis zur verstopften Nase wird das vor allem für Asthmakranke und Allergiker zum Problem. Die Bettwäsche sollte deshalb mindestens einmal pro Woche gewechselt und gewaschen werden, um Milben im Bett zu bekämpfen.

Schmutziger Pyjama kann Infektionen auslösen

Doch nicht nur in Matratze und Co. können Bakterien gedeihen. Eine der größten Bakterienfallen tragen wir direkt am Körper: Der Schlafanzug. Laut einer Studie der englischen Firma ergoflex, tragen Männer ihren Pyjama durchschnittlich 13 Tage und Frauen sogar 17 Tage lang – ohne ihn zwischendurch zu waschen. Dabei sammelt sich eine Vielzahl an Bakterien, die im Schlaf in Wunden gelangen und Infektionen verursachen können. Sie sollten Ihren Pyjama deshalb mindestens alle 4 bis 5 Tage wechseln und waschen.

Insgesamt gilt: Häufiges Waschen, Saugen und Lüften ist wichtig. Mit Hygiene alleine kommen Sie aber nicht gegen Pilze, Bakterien und Milben im Bett an. Deshalb sollten Sie unbedingt zum empfohlenen Zeitpunkt neue Bettwäsche, Polster und Matratzen kaufen.

Welche Matratze ist die beste?